Wie funktioniert der (alternative) Kaffeehandel wirklich?

Wie kann er fair gestaltet werden? Und wie unterscheidet er sich eigentlich vom konventionellen Handel? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich Kleber Cruz am 30.11.2017 um 20 Uhr im Forum St. Peter in Oldenburg, Peterstr. 22-26. Er ist Chefeinkäufer für Rohkaffee aus Lateinamerika bei der GEPA, dem größten europäischen Importeur fair gehandelter Lebensmittel.

Die musikalische Umrahmung des Vortrags gestaltet Dominik Zimmermann auf der Gitarre.

Wer Kaffee aus fairem Handel kauft, will eine gerechtere Wirtschaft. Der Anteil von „fairem“ Kaffee am deutschen Kaffeemarkt beträgt derzeit 3%. Die Kaffeepreise unterliegen auf dem freien Weltmarkt immensen Preisschwankungen. Gründe sind: die geringe Lagerfähigkeit von Rohkaffee, die Spekulation und die besonderen Handelsbedingungen des Weltmarktes. Die GEPA hat seit 40 Jahren alternative und faire Handelsstrukturen entwickelt. Oft erhalten die Kleinbauern so erstmals einen Zugang zu den Exportmärkten, können sich auf langfristige Handelsbeziehungen verlassen oder ihre Ernte vorfinanzieren lassen. Stimmt alles, was GEPA „fair“spricht?

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation von FORUM St. Peter mit dem Ökumenischen Zentrum und dem Weltladen OL, der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Town-Initiative OL sowie dem Projekt “Zukunft einkaufen” der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg.

Zur Veranstaltung auf Facebook.