Input und Dialog mit der Südafrikanischen Rechtsanwältin Akhona Mehlo

Mittwoch, 23.1.2010 um 20 Uhr im Wilhelm13

Viele Unternehmen sind weltweit tätig: direkt oder indirekt über ausgelagerte Produktionsstandorte, beim Einkauf von Rohstoffen oder Produkten, aber auch durch Investitionen und anderen Beteiligungen. Damit haben sie Einfluss auf die Arbeits- und Lebensbedingungen von Menschen, die in ihren Lieferketten arbeiten. Besonders im Globalen Süden kommt es immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen – auch bei Produkten „Made in Germany“.

Akhona Mehlo, Anwältin für Wirtschaft und Menschenrechte aus Johannesburg wird in ihrem Vortrag am Beispiel von Rohstoffen aus Südafrika das Thema globale Lieferketten niedersächsischer Unternehmen, deren Folgen und deren Verantwortlichkeit ausleuchten und u.a. mit  Prof. Dr. Christian Busse, Inhaber des Lehrstuhls für Nachhaltige Produktionswirtschaft an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (und Habilitation zum Thema „Perspectives on the Management of Sustainability in Global Supply Chains“) über Lösungswege diskutieren.

Akhona Mehlo ist Anwältin für Wirtschaft und Menschenrechte am Centre for Applied Legal Studies (CALS) in Johannesburg. Zuvor war sie in der Kanzlei des Legal Resources Centre (LRC) tätig, wo sie sich mit Gender, Protesten und Polizeiarbeit sowie Transparenz und Verantwortlichkeit von Regierungen und Unternehmen beschäftigte.

Vortrag in englischer Sprache mit Übersetzung.
Moderation: Barthel Pester
Musikalisches Begleitprogramm von den Global Music Player
Eintritt frei

Veranstalter*innen: Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN), Ökumenisches Zentrum Oldenburg e.V. (ÖZO), East and South African-German Centre of Excellence for Educational Research Methodologies and Management – CERM-ESA der Carl von Ossietzky Universität, Aktionsbündnis Oldenburg handelt fair