Am Mittwoch, 23.1.2019 war die Südafrikanischen Rechtsanwältin Akhona Mehlo im Wilhelm13 in Oldenburg

Viele Unternehmen sind weltweit tätig: direkt oder indirekt über ausgelagerte Produktionsstandorte, beim Einkauf von Rohstoffen oder Produkten, aber auch durch Investitionen und anderen Beteiligungen. Damit haben sie Einfluss auf die Arbeits- und Lebensbedingungen von Menschen, die in ihren Lieferketten arbeiten. Besonders im Globalen Süden kommt es immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen – auch bei Produkten „Made in Germany“.

Akhona Mehlo, Anwältin für Wirtschaft und Menschenrechte aus Johannesburg berichtete in ihrem Vortrag am Beispiel von Rohstoffen aus Südafrika zum Thema globale Lieferketten niedersächsischer Unternehmen, deren Folgen und deren Verantwortlichkeit.

In einem Interview mit unserer Eine Welt-Promotorin und Werkstatt Zukunft sind die wichtigsten Anliegen festgehalten (durch Anklicken des Bildes öffnet sich das Link zum 18 minütigen Youtubevideo)

Akhona Mehlo im Interview ©Pester

Akhona Mehlo ist Anwältin für Wirtschaft und Menschenrechte am Centre for Applied Legal Studies (CALS) in Johannesburg. Zuvor war sie in der Kanzlei des Legal Resources Centre (LRC) tätig, wo sie sich mit Gender, Protesten und Polizeiarbeit sowie Transparenz und Verantwortlichkeit von Regierungen und Unternehmen beschäftigte.

Für einen gute musikalischen Rahmen sorgten die  Global Music Player.

Veranstalter*innen: Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN), Ökumenisches Zentrum Oldenburg e.V. (ÖZO), East and South African-German Centre of Excellence for Educational Research Methodologies and Management – CERM-ESA der Carl von Ossietzky Universität, Aktionsbündnis Oldenburg handelt fair